Auch wenn Sie vielleicht nicht zu den Menschen gehören, die ziemlich regelmäßig einen Anwalt aufsuchen und ihr Recht einklagen wollen, so kann Ihnen genau das passieren. Sei es, dass Ihr Nachbarn mit Ihnen nicht klar kommt oder dass Sie Streit mit Ihrem Vermieter über eine Mieterhöhung oder die Nebenkostenabrechnung haben. Ein Anwalt kostet ebenso Geld wie das Gericht und sollten Sie unterliegen, dann müssen Sie nicht nur Ihren Anwalt bezahlen, sondern zugleich auch die Kosten der Gegenseite inklusive Anwaltskosten und die Gerichtskosten, die einen nicht geringen Betrag ausmachen können, sollten Zeugen und Sachverständige zusätzlich gehört worden sein.

Insofern ist der Abschluss einer privaten Rechtsschutzversicherung allemal Pflicht. Gleiches gilt für eine Verkehrsrechtsschutz, die die Kosten eines Rechtsstreites absichert, der infolge eines Verkehrsunfalls z.B. zum Aufklären der Schuldfrage notwendig wird.
Ohne eine entsprechende Rechtsschutzversicherung laufen Sie Gefahr, dass Sie die Kosten eines Verfahrens nicht bezahlen können.
Da es sich bei einer Rechtsschutzversicherung aber um eine so genannte Spartenversicherung handelt, müssen Sie das entsprechende Risiko erst einmal absichern. Konkret bedeutet das, dass die Mieterrechtsschutz die Kosten für einen Rechtsstreit nach einem Verkehrsunfall nicht übernimmt, sondern diese Kosten übernimmt eigentlich die Verkehrsrechtsschutz.
Damit Sie nicht vollends in Straucheln geraten, welche Versicherung nun welches Risiko abdeckt, bieten viele Versicherer Ihnen eine Paketlösung an. So können Sie sicher sein, dass Sie für die alltäglichen Rechtsstreitigkeiten auch gut versichert sind.

So gut eine solche Paketlösung auch sein mag, die Prämien für die Rechtsschutzversicherungen unterscheiden sich je nach Versicherer mitunter deutlich. Insofern sollten Sie vor Abschluss einer Rechtsschutzversicherung einen Rechtsschutzversicherung Test durchführen und die Prämien der jeweiligen Versicherer miteinander vergleichen.
Über das Internet können Sie einen solchen Vergleich ohne große Mühe und mit wenig Zeitaufwand bewerkstelligen. Allerdings wählen Sie einen Vergleichsrechner aus, der kostenlos ist und der nicht unbedingt einer konkreten Versicherungsgesellschaft zuzuordnen ist; ein Link zu der Ihnen favorisierten Rechtsschutzversicherung sollte aber gesetzt sein, damit Sie problemlos Ihre Versicherung auch online abschließen können.
Wollen Sie mehrere Risiken bei einem Versicherer abschließen, achten Sie zudem auf Bündelnachlässe und Laufzeit, die nie länger als fünf Jahre betragen sollte.

Geschrieben von: Schmitt-Haverkamp (dsh [at] fonds.net)